Goldegger Erinnerungstage 2026 - Die Zukunft der Demokratie (1./2. Juli 2026)
Goldegg Remembrance Days - The Future of Democracy
Im Sommer 1944 wurde der abgelegene Ortsteil Weng in Goldegg i P. mit über 1.000 SS-, Gestapo-
und Polizeikräften durchsucht, um Deserteure und Kriegsdienstverweigerer aufzuspüren. Dabei kam
es zu Verhaftungen, Deportationen in Konzentrationslager und zu 14 Todesopfern .
Das Projekt „Goldegger Erinnerungstage 2026“ greift diese historischen Ereignisse rund um den
„Sturm auf Goldegg-Weng“ vom 2. Juli 1944 auf und stellt sie in einen aktuellen demokratiepolitischen
Kontext. Angesichts von Polarisierung, Vertrauensverlust in Institutionen und dem Erstarken autoritärer
Strömungen wird analysiert, ob demokratische Strukturen heute gefährdet sind.
Im Zentrum steht die Frage, inwieweit Erinnerungsarbeit einen Beitrag leisten kann, diese
Gefährdung abzuwenden.
www.goldeggerdeserteure.at
Projektverantwortliche
Irnberger Roland Ing. Mag. (FH) - Goldegger Widerstand - Plattform für regionale Erinnerungskultur