Wie jüdische Holocaust-Überlabende nach Palästina geschleust wurden Autor: Hans-Joachim Löwe Verlag: Athesia Projektcode: P20-4120
Information zum Projekt
Flucht über die Alpen - Wie jüdische Holocaust-Überlebende nach Palästina geschleust wurden (Publikation im Athesia-Tappeiner Verlag)
Escape across the Alps - How Jewish Holocaust survivors were smuggled into Palestine (publication)
Nach der Kapitulation Deutschlands im Zweiten Weltkrieg sucht der kleine Rest von Juden, der den Holocaust überlebt hat, nach einer neuen Heimat. Befreite KZ-Insassen, aus dem Untergrund aufgetauchte Widerstandskämpfer und Menschen die jahrelang in Versteckten lebten, formen sich zu gewaltigen Flüchtlingsströmen, die quer durch das verwüstete Europa ziehen.
Sie alle suchen eine neue Heimat, weil sie in ihrer alten nicht mehr leben wollten. Viele von ihnen wollten nach Palästina, ins Land ihrer biblischen Vorväter. Doch der Weg nach Palästina, damals britischen Mandatsgebiet, war so gut wie blockiert. So suchten die Juden nach geheimen Wegen, um die Einwanderungssperre zu umgehen. Viele Routen führten über Frankreich und die Balkanländer. Die wichtigsten Wege verliefen über die Alpen. Von 1945 bis 1948 wurden schätzungsweise 50.000 Juden auf illegalen Wegen von Österreich nach Italien gebracht. Eine ganze Reihe von jüdischen Untergrundorganisationen organisierte diese Massenflucht durch den „Tiroler Trichter“.
www.athesia-tappeiner.com
Projektverantwortliche
Marmsoler Ingrid Dr. - Athesia-Tappeiner Verlag/Athesia Buch GmbH