Autor: Andreas Staudinger /Hrsg.) Verlag: edition PRO:vinz Projektcode: P20-3942
Information zum Projekt
„DAS ANDERE HEIMATMUSEUM“ Softcover-Buch
Durch die NS-Zeit traumatisierte Orte wie Schloss Lind sind Gedächtnisspeicher, die – wenn sie nicht nur als museale Orte bestehen bleiben wollen – permanent Erinnerungsarbeit leisten müssen. Erinnern ist aber ein Prozess, der sich nie abschließen lässt und nur durch kontinuierliches Bemühen am Leben erhalten werden kann.
Das „Museum“ versteht sich gleichermaßen als „Handlungs-“ wie auch als „Leseraum“, als künstlerisches und gesellschaftspolitisches Forum von/für Menschen in Bewegung, die die ihnen eigene Kreativität auf die Erfindung neuer und die Hinterfragung herkömmlicher öffentlicher Rituale und Gebaren im Sinn zivilgesellschaftlicher „Ermächtigung“ (empowerment) anwenden wollen.
Besonderes Augenmerk gilt daher der Jugendarbeit: in Kooperation mit dem „Mauthausen Komitee Österreich“, das ein breiteres Bewusstsein dafür schaffen will, dass neben dem KZ Mauthausen noch rund 50 andere KZ Nebenlager existierten, werden für Schulklassen und Jugendgruppen spezielle Programme zum Thema Erinnerungsarbeit und Zivilcourage in den Gedenkräumen des ANDEREN heimatmuseums angeboten.
www.schlosslind.at/