Allemands et Autrichiens entre la France et Espagne
Circulation, mobilites, transferts Autor: Helene Leclerc, Georg Pichler (Hg.) Verlag: PUP edition Projektcode: P20-3924
Information zum Projekt
„Deutsche und ÖsterreicherInnen zwischen Frankreich und Spanien: Zirkulationen, Mobilitäten und Transfers. Die Grenze im Spiegel von Erlebnis und Erinnerung vom 18. Jahrhundert bis heute“ Internationa
„Germans and Austrians between France and Spain: Circulations, Mobilities and Transfers. Experiencing and remembering the border from the 18th century until nowadays“. International Congress. 17th-19th November 2021
Die Tagung ist als Weiterführung der kollektiven Arbeit konzipiert, die im Centre de Recherches et d’Études Germaniques (CREG) mit der Veröffentlichung des Bandes Le Sud-Ouest de la France et les Pyrénées dans la mémoire des pays de langue allemande au XXe siècle (Toulouse, Le Pérégrinateur, 2018, hrsg. v. Hélène Leclerc) begonnen wurde und die Bedeutung der deutschsprachigen Präsenz sowie der Spuren dieses Gedächtnisses im französischen Südwesten erforschte. Ziel der Tagung ist es, die unterschiedlichen Spuren und Formen der deutschsprachige Präsenz in diesem geographischen Raum zu untersuchen, wobei besonderes Augenmerk auf das französisch-spanische Grenzland gelegt wird. Die bisher geleistete Arbeit soll zudem angereichert werden um eine Reflexion über trianguläre bzw. quadranguläre Transfers zwischen Frankreich, Spanien, Deutschland und Österreich, in Anlehnung an die Kulturtransferforschung, die unter triangulären Transfers keineswegs ein schlichtes Übereinanderlegen von zwei binären Transfers versteht.
Die transdisziplinär ausgerichtete Tagung, die in Zusammenarbeit mit der Universidad de Alcalá (Prof. Dr. Georg Pichler) und dem European Observatory on Memories (EUROM, Universität Barcelona) organisiert wird, möchte die kulturellen Beziehungen und Transfers zwischen Frankreich, Spanien, Deutschland und Österreich untersuchen und eine Kartographie der sich diesen Themen widmenden Forscherinnen und Forscher erstellen. Die Transferforschung hat sich als bewährte kulturgeschichtliche Methode mit zahlreichen geographischen Räumen auseinandergesetzt, dabei jedoch die französisch-spanisch-deutsch/österreichischen Transfers kaum untersucht. Die Tagung will diese Lücke füllen.
Projektverantwortliche
Leclerc Hélène Dr. habil. - Université Toulouse-Jean Jaurès / GREC, Maison de la Recherche