Ästatiken des Grotesken bei Tabori und Schindel Autor: Johanne Öttl Verlag: Böhlau Projektcode: P20-3912
Information zum Projekt
Zum Grotesken in der Shoa-Literatur (Publikation von Johanna Öttl im Böhlau Verlag)
Die 1960er-Jahre sowie das frühe 21. Jahrhundert sind Erinnerungsepochen, in denen diskursive und mediale Veränderungen im Schreiben über die Shoah auftreten – in den 1960er-Jahren zeichnen sich etwa jene Entwicklungen ab, die zur „Geburt der Zeitzeugen/innen“ als wichtige Sprechende über die Shoah-Erfahrung führten. Das beginnende 21. Jahrhundert läutet das Zeitalter der „letzten Zeitzeugen/innen“ ein – gemeinsam mit gesellschaftspolitischen Einschnitten sowie medialen Zäsuren (‚dritte Medienrevolution‘ und ihre Auswirkungen auf Gedächtnistheorien und Erinnerungspraktiken, Globalisierung des Shoah-Gedenkens) ruft dies nun die Frage auf den Plan, was in (literarischen) Shoah-Diskursen an die Stelle dieser Zeitzeugen/innen treten wird.
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Projektverantwortliche
Marcini Gabriele - BRILL Österreich GmbH. - Böhlau Verlag