Max Reinhardt. Das Schloss. Arisierung und Restitution Autor: Johannes Hofinger Verlag: Verlag Anton Pustet Projektcode: P20-3900
Information zum Projekt
Die Akte Leopoldskron. Max Reinhardt - Das Schloss - "Arisierung" & Restitution (Neuauflage der Publikation von Johannes Hofinger im Verlag Anton Pustet)
The Leopoldskron Files. Max Reinhardt - The Castle - "Aryaniszation" & Restitution (publication by Johannes Hofinger)
Das Buch behandelt einen der für das Bundesland Salzburg zentralsten Fälle der nationalsozialistischen Beraubungspolitik. Nach dem Erwerb des Schlosses 1918 setzte der Theaterregisseur und Festspielmitbegründer Max Reinhard das Anwesen wieder in Stand und machte es zu seiner idealen „Inszenierung“, die er im engen Kontext mit den Salzburger Festspielen als künstlerischen und gesellschaftlichen Rahmen nutzte. Die NS-Machthaber griffen unmittelbar nach dem „Anschluss“ auf das Eigentum von Max Reinhardt zu und führten die von ihm geschaffene Tradition Schloss Leopoldskron - Salzburger Festspiele weiter. Zudem wurde Leopoldskron zu einem repräsentativen Wohnort für Persönlichkeiten aus (NS-)Kunst und Kultur, darunter der Generalintendant der Salzburger Festspiele Clemens Krauß. Max Reinhardt verstarb 1943 im US-amerikanischen Exil. Seine Witwe Helene Thimig musste nach Ende der NS-Herrschaft den diffizilen Weg der Restitution der Reinhardtschen Güter antreten.
Die Neuauflage des Buches (Ausgabe 2020) anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Salzburg Festspiele wird um ein Personen- und Ortregister ergänzt, zudem erweitert der Autor die Studie um neue wissenschaftliche Literatur, insbesondere im Hinblick auf den NS-Kunstraub, und arbeitet neu erworbene bzw. inventarisierte Archivbestände ein, die es ermöglichen, ein noch exakteres Bild der Vorgänge rund um die „Arisierung“ und Restitution von Schloss Leopoldskron zu zeichnen.
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