Ruins talking back is an artistic research that investigates the architecture of the Armenian past in Central Anatolia of the last hundred years, that are rendered invisible through the diagnostic frame.
„Ruins Talking Back: Kulturelle Auslöschung mit Architektur als Medium" ist ein
künstlerisch-wissenschaftliches Forschungsprojekt, besteht aus ein Buch
(Fotoessay) und einen kurz Dokumentarfilm. Durch die Analyse der traumatischen
Dimension ideologischer Konstruktionen und kollektiver Amnesie geht der Essay der
Frage nach, ob und wie es möglich ist, veränderte oder verschwundene
architektonische Fragmente zu referenzieren und zu repräsentieren, und wie
historisches Trauma in Geschichtsschreibung und Schreiben über Architektur
eingeschrieben ist.
Der Film sucht nach verbliebenen Spuren der denunzierten Ruinen und der
dislozierten Steine der armenischen Vergangenheit in Anatolien. Begleitet von einer
Zugreise verbindet der Film die fragmentierten Geschichten der 1915 deportierten
Armenier_innen mit jenen anderer Migrant_innen, die später in die ehemaligen
Häuser der Armenier*innen kamen, und diskutiert die Wirkung von Architektur auf
räumliche Gewalt, Enteignung und Auslöschung. Die filmische Reise ist eine
Sammlung ortsspezifischer Recherchen, Archivbilder, Tagebucheinträge sowie
Collagen mit Filmstills.
http://iklimdogan.net