Schwerpunktausgabe STIMME Nr. 136/2025: „Antisemitismus, der keiner sein will“
This special edition of STIMME aims to discuss anti-Semitism, which has risen significantly than ever since October 7, 2023, and its spread through disinformation, hate speech, and conspiracy theories on social media platforms.
85 Jahre nach der Reichspogromnacht findet am 7. Oktober 2023 in Israel das größte Massaker an Juden*innen nach dem Holocaust statt. Durchgeführt von der islamistischen Terrororganisation Hamas: mit 1400 brutal ermordeten Kindern, Frauen und Männern und dem Ergebnis des weltweit steigenden Antisemitismus. Linker Antisemitismus getarnt als Kritik an der dem Massaker folgenden Israelpolitik. Ein Antisemitismus, der – wie der Schriftsteller Richard Schuberth anmerkt – keiner sein will.
Die Schwerpunktausgabe der STIMME nimmt sich vor, den seither deutlicher als je zuvor hervorgetretenen Antisemitismus und dessen Verbreitung durch Desinformation, Hassreden und Verschwörungstheorien auf Social Media-Plattformen zu diskutieren.
Welchen Tätergruppen sind die antisemitischen Vorfälle zuzuordnen? Wie groß sind die jeweiligen Anteile des sogenannten importierten Antisemitismus, des autochthonen rechtsextremen und des wachsenden linken Antisemitismus an den Universitäten? Bedarf es unterschiedlicher Strategien, um den Antisemitismus der einzelnen Gruppen zu bekämpfen, ihm vorzubeugen? Welche Aufgaben kommen der Politik und der Zivilgesellschaft zu, um das Vertrauen zwischen der nichtjüdischen Mehrheit und jüdischen Communities (wieder)herzustellen und ihre uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufrechtzuerhalten?
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