Auf der Suche nach NIEMAND. Ein Dorf ohne Opfer und Täter 1933 – 1945. Teil II Fortsetzung
Looking for NOBODY A village without victims and perpetrators 1933 – 1945. Using a village in Upper Austria, the history of victims and perpetrators during fascism will be traced.
Die Opfer des NS-Regimes und des Austrofaschismus wurden in diesem Dorf (heute Industriegemeinde) verdrängt, vergessen, verschwiegen; einzelne Täter geehrt.
Das Projekt spürt anhand von Recherchen folgenden Opfergruppen nach:
- Ermordete und überlebende Insassen von Konzentrationslagern
- ermordete psychisch und körperlich Kranke (Hartheim, Niedernhart)
- im Ort verstorbene, gequälte ZwangsarbeiterInnen bzw. deren Kinder
- sonstige Opfergruppen wie Roma beim Autobahnbau
In Bezug auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden Volksgerichtsakten aus den Jahren 1946 – 1955 und Erhebungen zu KZ-Funktionären untersucht.
Die Ergebnisse dieser Recherchen werden in Essayform publiziert.
In der Folge sollen sich niederschwellige Erinnerungsformen etablieren (Wanderungen, Stolpersteine, etc.).