Projektinformation P25-6069


Auf der Suche nach NIEMAND. Ein Dorf ohne Opfer und Täter 1933 – 1945. Teil II Fortsetzung


Looking for NOBODY A village without victims and perpetrators 1933 – 1945. Using a village in Upper Austria, the history of victims and perpetrators during fascism will be traced.


Die Opfer des NS-Regimes und des Austrofaschismus wurden in diesem Dorf (heute Industriegemeinde) verdrängt, vergessen, verschwiegen; einzelne Täter geehrt. Das Projekt spürt anhand von Recherchen folgenden Opfergruppen nach: - Ermordete und überlebende Insassen von Konzentrationslagern - ermordete psychisch und körperlich Kranke (Hartheim, Niedernhart) - im Ort verstorbene, gequälte ZwangsarbeiterInnen bzw. deren Kinder - sonstige Opfergruppen wie Roma beim Autobahnbau In Bezug auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit werden Volksgerichtsakten aus den Jahren 1946 – 1955 und Erhebungen zu KZ-Funktionären untersucht. Die Ergebnisse dieser Recherchen werden in Essayform publiziert. In der Folge sollen sich niederschwellige Erinnerungsformen etablieren (Wanderungen, Stolpersteine, etc.).




Projektverantwortliche
Schernhammer Bruno Mag.
Projektzeitraum
2025-10-01 bis 2027-09-30
Kategorie
Forschung
Region
Österreich
Status
genehmigt