Herbert Aharon Blankstein wurde 1925 in Wien geboren. Nach der Trennung seiner Eltern lebte er mit seiner Mutter bei seiner Großmutter, zwei Onkeln und Untermieter:innen. Seine Mutter heiratete erneut und beschloss nach dem „Anschluss“ 1938, nach Belgien zu fliehen. Herbert Aharon Blankstein, seine Mutter und sein Onkel flohen zuerst nach Aachen, wo sein Onkel verhaftet und nach Dachau deportiert wurde. Herbert Aharon Blankstein und seine Mutter flohen über Köln weiter nach Rosenheim, wo sie eine Gruppe deutscher Juden und Jüdinnen trafen. Gemeinsam flohen sie weiter nach Malmedy in Belgien, von wo aus sie mit dem Zug nach Brüssel fuhren. Dort trafen sie auch wieder auf den Stiefvater. Herbert Aharon Blanksteins leiblicher Vater, sein Stiefvater und seine Mutter wurden schließlich deportiert, er selbst überlebte in Belgien, wo er seine zukünftige Frau kennenlernte. Herbert Aharon Blankstein heiratete, das Paar bekam einen Sohn und wanderte im Frühjahr 1948 nach Haifa aus, wo Herbert Aharon Blankstein als Goldschmied arbeitete. Nach der Suezkrise 1956 zog die Familie nach Tel Aviv.