Geburtsdatum: 24. Juni 1923 Geburtsort: Działoszyce, Polen
Todesdatum: 16. November 2020 Todesort: Wien, Österreich
Aba Lewit wurde am 24. Juni 1923 in Polen geboren. Er wuchs in bürgerlichen Verhältnissen auf. Ein Jahr nach dem Überfall auf Polen durch die deutsche Wehrmacht 1939 wurde Aba Lewit in das Zwangsarbeitslager Krakau-Kostrze und später in das Arbeitslager Płaszów deportiert. 1943 wurde er mit seinem Vater und einem seiner Brüder nach Mauthausen deportiert, 1944 wurden die drei nach Gusen überstellt. Nach der Befreiung durch die US-Armee reiste er nach Linz-Urfahr, später konnte er in Dachau zur Identifizierung von Amon Göth beitragen. Am 8. April 1948 heiratete er Mathilde Kohn, eine jüdische Überlebende des Konzentrationslagers Ravensbrück. Das Paar ließ sich in Wien nieder und bekam eine Tochter. Zunächst waren beide im Metallhandel ihres Vaters tätig, bis sie sich im Textilhandel selbstständig machten. Aba Lewit starb am 16. November 2020 in Wien.
Mauthausen und die nationalsozialistische Expansions- und Verfolgungspolitik