Geburtsdatum: 25. April 1911 Geburtsort: Maurach-Eben, Österreich
Josef Hechenblaikner wurde am 25. April 1911 in Maurach-Eben, Tirol, geboren. Seine Eltern betrieben am Achensee eine kleine Landwirtschaft. Nach dem Besuch der Volksschule war Josef Hechenblaikner als Gelegenheitsarbeiter tätig. 1936 kam er mit den Zeug:innen Jehovas in Kontakt und schloss sich ihnen ein Jahr später an. Seine Schwester Karoline heiratete Franz Desch, ebenfalls ein Zeuge Jehovas; sie wurde nach Ravensbrück deportiert, weil sie sich weigerte, andere Zeug:innen Jehovas zu verraten. Josef Hechenblaikner wurde von der Militärbehörde einberufen, verweigerte aber die Musterung. Er wurde zusammen mit Freunden, die ebenfalls die Musterung verweigert hatten, am 25. Jänner 1939 von der Gestapo verhaftet und im Polizeigefängnis Innsbruck inhaftiert. Im April 1939 wurde er nach Dachau deportiert und noch im selben Jahr nach Mauthausen überstellt, 1943 folgte die Deportation nach Gusen. Dort erlebte Josef Hechenblaikner 1945 die Befreiung.
Mauthausen und die nationalsozialistische Expansions- und Verfolgungspolitik
Rothauer (Video); Institut für Konfliktforschung; Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes; Ludwig Boltzmann Institut für historische Sozialwissenschaft
Format
Audioaufnahme, Videoaufnahme
Aufliegend bei
Sammlungen und Archiv der KZ-Gedenkstätte Mauthausen in Wien