Beiträge oder Anregungen zu einer Theorie der österreichischen Geschichte Autor: Moritz Csaky Verlag: Böhlau Projektcode: P25-5991
Information zum Projekt
Mehrdeutige Vergangenheit (Publikation von Moritz Csáky im Böhlau Verlag)
Die vorliegende Untersuchung konzentriert sich auf die Frage nach der Möglichkeit und nach der Sinnhaftigkeit einer Theorie der österreichischen Geschichte. Unter Theorie versteht der Autor prinzipielle Einsichten in ein reales Phänomen und den Versuch, über dieses Phänomen zu reflektieren, es zu hinterfragen, zu umschreiben, semantisch einzuordnen und hypothetisch zu deuten. Das reale Phänomen, um das es sich hier handelt ist Österreich in seinem umfassenderen historischen, das hieß zeitlichen, räumlichen und kulturellen Kontext. Daher konzentriert sich die Suche nach einer Theorie hier auf dessen räumlich-intellektuellen Kontext, auf die zentraleuropäische Region. Theorien sind weniger Empirie-orientiert, vielmehr sind sie dem Blick in einen fernen Spiegel vergleichbar, in dem sich die strukturelle Verfasstheit einer Realität, zuweilen zwar nur schemenhaft, abbildet. Das Abbild einer solchen strukturellen Verfasstheit bezieht sich hier auf die Vielfalt, Heterogenität und nicht zuletzt auf die Vieldeutigkeit Zentraleuropas, das heißt konkret: auf die nachweisbare Pluralität an Völkern, Sprachen und Kulturen.
Projektverantwortliche
Wallner, MA Marisa - BRILL Österreich GmbH. - Böhlau Verlag