"In ihren Gesichtern war nicht das geringste Zeichen von Mitleid"
Der Todesmarsch durch St. Florian im April 1945 Autor: Egbert Bernauer Verlag: new academic press Projektcode: P24-5658
Information zum Projekt
Ausstellung: Gedenken an den Todesmarsch durch St. Florian im April 1945
Publikation: Der „Todesmarsch“ durch St. Florian im April 1945 aus unterschiedlichen Perspektiven und seine Nachwirkungen auf
1. Exhibition: Commemoration of the death march through St. Florian in April 1945.
2. Publication: The “Death March” through St. Florian in April 1945 from different perspectives and its aftereffects on later generations.
Laut Joana Krizanits, die sich intensiv mit den Deportationen ungarischer Juden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzte, waren die Todesmärsche von Mauthausen nach Gunskirchen die gewalttätigsten überhaupt. St. Florian war eine von den meisten angesteuerten Stationen dieser Todesmärsche. Dies soll in einer Publikation, in der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie aktuelle für das United States Holocaust Memorial Museum erstellte Zeitzeugen-Interviews eingearbeitet wurden, aufgezeigt werden. Anlässlich des Gedenkjahres des vor 80 Jahren stattfindenden Todesmarsches ist geplant, im Zuge einer Ausstellung in der HLBLA St. Florian nicht nur die einheimische Bevölkerung, sondern auch die Vertreter jüngerer bzw. zukünftiger Generationen an die Erinnerungskultur heranzuführen, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und der Opfer des Holocausts zu gedenken.
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