Jewish men and the Holocaust: Sexuality, emotions, masculinity
an intimate history Autor: Florian Zabransky Verlag: De Gruyter Oldenbourg Projektcode: P23-5095
Information zum Projekt
Jewish Men and the Holocaust: Sexuality, Emotions, Maculinity. An Intimate History. (Publikation im De Gruyter Wissenschaftsverlag)
Jewish Men and the Holocaust: Sexuality, Emotions, Maculinity. An Intimate History. (publication)
Im Rahmen der Promotion zu jüdischer Männlichkeit, Intimität und Emotionen
während des Holocaust untersuchte der Einreicher Beziehungen, sexualisierte Gewalt,
Männlichkeitsdarstellungen oder Liebe und Ehre, um nur ein paar Beispiele zu
nennen. Geschlechter- und Holocauststudien werden bereits seit den 1980er Jahren
verbunden, Männer bleiben dabei jedoch oft unberücksichtigt und ihre
Verfolgungserfahrung erscheint häufig geschlechtslos. Ziel der Publikation ist die
Darstellung intimen Handelns (agency) in Zeiten entgrenzter intimer Gewalt in vier
Kapiteln, respektiven vier Orten, die die zeitliche Erfahrung vieler Jüdinnen und
Juden widerspiegelt: Ghettos, Lager, Partisanenwiderstand und Displaced Person’s
Camps nach der Befreiung. Jedes Kapitel führt dabei in die Spezifik des jeweiligen
Ortes sowie die Geschlechterbeziehungen ein. Ein Stipendium am Wiener
Wiesenthal Institut für Holocaust Studien sowie der transnationale Charakter der
Arbeit stellt immer wieder Bezug zu Personen oder Orten in Österreich her.