Die österreichische Polizei und der Nationalsozialismus Autor: Martina Zerovnik Verlag: Böhlau Projektcode: P23-5010
Information zum Projekt
Die Polizei in Österreich. Brüche und Kontinuitäten 1938 1945. (Auftaktausstellung und Ausstellungspublikation)
The Police in Austria. Discontinuities and Continuities 1938 1945 (Opening Exhibition and Exhibition Publication)
Ein Team der Universität Graz/Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung, des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes und der KZ-Gedenkstätte Mauthausen/Mauthausen Memorial wurde vom Bundesministerium für Inneres mit einem Projekt zur Erforschung der Geschichte der österreichischen Polizei in den Jahren 1938 bis 1945 beauftragt. Neben einer wissenschaftlichen Fachpublikation sollen die Ergebnisse des Forschungsprojektes auch in Form einer Ausstellung veröffentlicht werden.
Das Hauptziel der Ausstellung besteht darin, die Forschungsergebnisse zu präsentieren, und zwar einer größeren Öffentlichkeit, als dies mit einer wissenschaftlichen Veranstaltung bzw. Publikation erfolgen kann. Die Ausstellung richtet sich an ein vielfältiges, nicht akademisches Publikum unterschiedlicher Altersstufen, ohne tiefergehendes historisches Wissen vorauszusetzen, wobei auch ein deklarierter Bildungs- und Aufklärungsanspruch zum Tragen kommt.
Die Vermittlung in Form von Führungen und Workshops wird für diese Zielgruppen einen großen Stellenwert einnehmen, doch grundsätzlich ist die Ausstellung auch für die individuelle Rezeption konzipiert. Darüber hinaus sollen die Inhalte der Ausstellung als kompakte Ausstellungspublikation in Form einer Broschüre erscheinen.
https://bik.lbg.ac.at/
Projektverantwortliche
Stelzl-Marx Barbara Univ.-Prof. Dr. - Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgenforschung