Netzwerke des Widerstands und dessen Bedeutung für die nächste Generation Autor: Helga Amesberger, Simon Clemens, Brigitte Halbmayr Verlag: Picus Verlag Projektcode: P19-3625
Information zum Projekt
Meine Mama war Widerstandskämpferin. Netzwerke des Widerstands und dessen Bedeutung für die nächste Generation (Publikation im Picus Verlag von Helga Amesberger, Brigitte Halbmayr, Simon Clemens)
My Mum the Resistance Fighter. Networks of Resistance and the Impact on the next Generation (publication)
Junge Frauen im Widerstand werden nach der Niederschlagung des Nationalsozialismus zu Müttern, die eine neue Generation prägen: Welchen Beitrag zur Demokratisierung haben sie geleistet? Der organisierte Widerstand gegen den Nationalsozialismus wird zumeist männlich gedacht – doch auch Frauen betätigten sich: Sie waren nicht unpolitisch und passiv, ihr Widerstand war nicht auf den humanitären Bereich beschränkt. Wer waren diese Frauen? Wie waren sie organisiert? In der Publikation wird anhand von Einzelschicksalen dargelegt, in welche Netzwerke diese Frauen eingebunden waren und wie ihr Widerstand aussah. Exemplarisch stehen die Lebensgeschichte von Barbara Eibensteiner, Irma Trksak und Gertrude Horn für ein kommunistisches, ein tschechisches und ein jüdisches Netzwerk.
In konsequenter Weise wird auch das Weiterwirken untersucht: In Interviews mit Söhnen und Töchtern der Widerstandkämpferinnen werden nicht nur die Auswirkungen der Widerstandstätigkeit auf Mutter und Familie, sondern auch die innerfamiliäre Tradierung von Narrativen sowie politischem Bewusstsein ergründet.
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