Publikation Moses Mendelssohn und seine Nachwelt

Buchinformation


Moses Mendelssohn und seine Nachwelt
Eine Kulturgeschichte der jüdischen Erinnerung
Autor: Martina Steer
Verlag: Wallstein Verlag
Projektcode: P19-3463


Information zum Projekt


Moses Mendelssohn und seine Nachwelt. Eine Kulturgeschichte der jüdischen Erinnerung (Publikation im Wallstein Verlag)


The Afterlives of Moses Mendelssohn. A History of Jewish Memory and Culture This book deals with the German-Jewish philosopher Moses Mendelssohn as a central figure to the cult of memory in modern societies.


Die Autorin behandelt in dem Buch den deutsch-jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn als zentrale Figur der Erinnerungskultur in modernen Gesellschaften. Es ist die erste umfassende Studie, die die Erinnerung an Mendelssohn von seinem Todestag 1786 bis zu seinem 150. Jahrestag 1936 in Mitteleuropa, Polen und den Vereinigten Staaten untersucht. Die Autorin untersucht, wie Juden und Nichtjuden Mendelssohn nach seinem Tod zu einem wichtigen Bezugspunkt für das jüdische Gedächtnis und die kollektive Identität konstruierten und dieses Gedächtnis über Generationen, religiöse Gruppen und nationale Grenzen hinweg vom späten achtzehnten Jahrhundert bis zum Aufstieg des Nationalsozialismus tradierten. Mendelssohns Leben wurde so zum Paradigma der jüdischen Moderne in verschiedenen Gesellschaften und Ländern und war heftig umstritten. Die verflochtene Analyse der Akteure des Gedächtnisses, der multimedialen Gedächtnispraktiken und der Rezeption Mendelssohns in Europa und den Vereinigten Staaten beleuchtet die einzigartige Dynamik und transnationale Vernetzung des jüdischen Gedächtnisses und stellt daher die konstruierte Trennung zwischen west- und osteuropäischem Judentum in Frage.
Projektverantwortliche
Steer Martina PD Dr. - Remarque Institute, New York University
Projektzeitraum
2019-03-01 bis 2019-10-01
Kategorie
Publikation
Region
weltweit
Status
Projekt beendet