Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
Bücherverbrennungen in der Vergangenheit, Gegenwart und in der Erinnerung Autor: Heimo Halbrainer, Gerald Lamprecht, Michaela Wolf (Hrsg.) Verlag: Clio Verlag Projektcode: P18-3074
Information zum Projekt
Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen." Bücherverbrennungen in Vergangenheit und Gegenwart. Symposion am 19./20. April 2018
Book Burning in Past and Present. Conference on the occasion of commemorating the national socialist book burning in Austria in 1938
Mit dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 setzte auch in Österreich nicht nur sogleich die physische Verfolgung all jener Menschen ein, die auf Grund ihrer politischen Einstellung oder ihrer Abstammung nicht Teil der NS-Volksgemeinschaft sein konnten und wollten, sondern die Nationalsozialisten unternahmen auch alles, um die Ideen, Gedanken und Vorstellungen jener, die nicht der NS-Ideologie entsprachen, auszulöschen. Der wohl symbolträchtigste Akt dieser Auslöschung waren die öffentlichen Bücherverbrennungen wie auch unterschiedliche Bücherverbote und weitere Maßnahmen zur Wissens- und Meinungsunterdrückung.
In Erinnerung an die nationalsozialistischen Bücherverbrennungen werden im April 2018 in Kooperation des Centrums für Jüdische Studien, dem Institut für Translationswissenschaften, dem Verein CLIO, der Universitätsbibliothek, der Steiermärkischen Landesbibliothek und dem Literaturhaus der Stadt Graz eine wissenschaftliche Tagung und zwei Lesungen organisiert.
Projektverantwortliche
Lamprecht Gerald Univ.-Prof. Mag. Dr. - Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz