Über den Umgang im Massenflucht seit dem 18. Jahrhundert Autor: Börries Kuzmany, Rita Garstenauer Verlag: Mandelbaum Verlag Projektcode: P16-2513
Information zum Projekt
Flüchtlingskrisen. Nichts Neues in Österreich (Symposium am 30. September 2016 und Publikation)
Refugee Crisis. International conference
In den letzten dreihundert Jahren war Österreich bzw. die Habsburgermonarchie wiederholt mit Situationen konfrontiert, in denen in sehr kurzer Zeit eine große Anzahl an Flüchtlingen in Österreich ankam. Zwar haben sich im 20. Jahrhundert die zahlmäßigen Dimensionen vergrößert und die Zeitabstände zwischen den jeweiligen Krisen verkürzt, viele Verhaltensmuster sind aber erstaunlich konstant.
In einer eintägigen wissenschaftlichen Tagung soll dem Umgang des Staats, der Gesellschaft und der Öffentlichkeit mit den historischen Flüchtlingskrisen nachgegangen werden. Grundidee ist die Historisierung und Kontextualisierung von Flüchtlingskrisen, um damit auch der derzeitigen den Charakter einer Ausnahmeerscheinung zu nehmen.
Projektverantwortliche
Kuzmany Börries Dr. - Österr. Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichteforschung