Publikation „Wien wird so unerträglich kleinstädtisch“. Elsa Bienenfeld (1877-1942)

Buchinformation


„Wien wird so unerträglich kleinstädtisch“. Elsa Bienenfeld (1877-1942)
Werdegang und Wirken im kulturellen Wien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Autor: Eva Taudes
Verlag: Praesens Verlag
Projektcode: P16-2415


Information zum Projekt


Eva Taudes: "…Wien wird so unerträglich kleinstädtisch…". Elsa Bienenfeld (1877-1942) Musikwissenschafterin und Musikkritikerin. Werdegang und Wirken im kulturellen Wien der ersten Hälfte des 20. Jh.




Elsa Bienenfeld wurde 1877 in einer Wiener jüdischen Familie als ältestes von vier Kindern geboren. Bereits mit acht Jahren wurde ihr besonderes musikalisches Talent festgestellt. Elsa Bienenfeld erhielt zuerst privaten Musikunterricht. Danach studierte sie am „Conservatorium der Gesellschaft der Musikfreunde“ in Wien im Hauptfach Klavier und schloss ihr Studium im Alter von 17 Jahren als Pianistin mit ausgezeichnetem Erfolg ab. Sie maturierte als Externistin im Jahr 1898 am k.k. Akademischen Gymnasium Wien I und schloss ihr Studium der Musikwissenschaft als erste Frau mit der Promotion zum Doktor der Philosophie im Jahr 1903 mit Auszeichnung ab. Über 25 Jahre war sie als Musikkritikerin im "Neuen Wiener Journal" tätig und schrieb auch für anderer renommierte Zeitungen und Musik-Fachzeitschriften. Nach dem "Anschluss" 1938 wurde sie denunziert und verfolgt, im Jahr 1939 wegen Devisenvergehen verurteilt. Sie wurde teilentmündigt und im November 1941 in einer Sammelwohnung untergebracht. 1942 wurde sie ins Vernichtungslager Maly Trostinec bei Minsk deportiert und dort am 26. Mai 1942 ermordet.
Projektverantwortliche
Korotin Ilse Dr. - Inst. f. Wissenschaft u. Kunst, Dokumentationsstelle Frauenforschung
Projektzeitraum
2016-04-01 bis 2017-03-31
Kategorie
Publikation
Region
Österreich
Status
Projekt beendet