Publikation Aufbruch in den Osten

Buchinformation


Aufbruch in den Osten
Österreichische Migranten in Sowjetischen-Kasachstan
Autor: Josef Vogl
Verlag: Mandelbaum Verlag
Projektcode: P16-2388


Information zum Projekt


Österreichische Emigranten in Kasachstan. Von der Oktoberrevolution bis zum Ende der Stalin-Ära


Austrian Emigrants in Kazakhstan. From the October Revolution until the end of Stalin era


Deutsch-österreichische und ungarische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs wurden vorwiegend in Sibirien und Turkestan interniert. Nicht wenige blieben freiwillig im Lande. Es folgten in den zwanziger Jahren politische Emigranten in die Sowjetunion, zu Beginn der dreißiger Jahre Wirtschaftsemigranten, die in Österreich arbeitslos waren. Ein Teil dieser Menschen gelangte nach Kasachstan. Eine spezielle Gruppe waren die 1926 ausgewanderten Kolonisten der „Incommune Uhlfeld“, die mit Unterstützung der österreichischen Regierung eine landwirtschaftliche Kolonie in Südkasachstan errichten wollten. Im Zuge der stalinistischen Repressionen kamen Häftlinge aus allen Teilen der Sowjetunion in kasachische Lager, einige davon waren österreichische Schutzbund-Emigranten. Österreichische Juden, die nach dem Anschluss in baltische Länder geflohen waren oder im Zuge der Nisko-Aktion in die Sowjetunion vertrieben wurden, kamen ebenfalls in Lager in Kasachstan.
Projektverantwortliche
Vogl Josef Dr. - Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes - DÖW
Projektzeitraum
2016-05-01 bis 2018-02-28
Kategorie
Forschung, Publikation
Region
Österreich, Kasachstan
Status
Projekt beendet