Verfolgung und Folter unter der argentinischen Militärdiktatur (1976–1983) Autor: Christian Dürr Verlag: Metropol-Verlag Projektcode: P16-2319
Information zum Projekt
Zerbrochen und neu zusammengesetzt. Verschwundene der argentinischen Militärdiktatur (Publikation von Christian Dürr im Metropol Verlag)
Broken and reassembled. Disappearances of Argentina's military dictatorship.
Während der argentinischen Militärdiktatur 1976-1983 wurden zehntausende Menschen verschleppt, interniert, gefoltert und getötet. Ein landesweites Netz von geheimen Folter- und Tötungslagern war Kern des politischen Projekts der Militärs. Das Ziel war die totale Auslöschung der Opposition, aber auch der sozialen Räume, in denen diese gedieh. Immer häufiger wird daher auch von Genozid gesprochen. Um die Funktionsweise der Folter- und Tötungslager verstehen zu können, wird oft auf die nationalsozialistischen Konzentrationslager verwiesen. Diese Studie zeigt Übereinstimmungen und Abweichungen im System der beiden Lagertypen auf. Quellenbasis sind Interviews mit Überlebenden der argentinischen Folterzentren.