Menschenrechtsschutz und demokratische Teilhabe als Gleichberechtigungsordnung. Ein Essay Autor: Gerald Stourzh Verlag: Böhlau Verlag Projektcode: P15-2050
Information zum Projekt
Gerald Stourzh, Die moderne Isonomie. Menschenrechtsschutz und demokratische Teilhabe als Gleichberechtigungsordnung (Publikation im Böhlau Verlag)
Gerald Stourzh stellt den ungewohnten Begriff der 'Isonomie' zur Diskussion, der die beiden 'miteinander verschränkten Legitimationssäulen politischer Herrschaft, Demokratie und Menschenrecht' (Jürgen Habermas) miteinander verbindet. Isonomie, im antiken Griechenland ein Vorläuferbegriff für Demokratie, setzt sich aus den Worten 'gleich' (isos) und 'Gesetz' (nomos) zusammen und ist am besten als 'Gleichberechtigungsordnung' wiederzugeben.
Die beiden Brennpunkte der Isonomie sind einerseits das demokratische Stimmrecht, andererseits das Recht auf die individuelle Grund- oder Menschenrechtsbeschwerde. Gerald Stourzh stellt die Isonomie in den größeren historischen Zusammenhang der Ablösung des Paradigmas, der Abstufung durch das Paradigma, der Angleichung in der Geschichte des Westens seit dem 18. Jahrhundert.
Projektverantwortliche
Marcini Gabriele - BRILL Österreich GmbH. - Böhlau Verlag